09.02.2011

NORD Holding verkauft Paper+Design an Hannover Finanz.

NORD Holding verkauft Paper+Design an Hannover Finanz.

Investitionsprogramm im sächsischen Wolkenstein soll fortgesetzt werden.

Die NORD Holding Unternehmensbeteiligungsgesellschaft mbH, Hannover, hat ihre Mehrheitsbeteiligung an der Paper+Design GmbH im sächsischen Wolkenstein veräußert. Käufer ist das ebenfalls in Hannover ansässige Private Equity-Haus Hannover Finanz. 

Paper+Design gilt als „Kreativschmiede“ für Dekorationsartikel „rund um den gedeckten Tisch“. Hierzu zählen Papierservietten, Tischläufer, Kerzen und andere Accessoires. Seit dem Einstieg der NORD Holding im Jahre 2005 wuchs der Umsatz des Unternehmens um 40 % auf nunmehr € 36 Mio. Grundlage hierfür waren u. a. die im Zeitraum 2005 bis 2010 getätigten Investitionen von knapp € 20 Mio. 

Gegründet wurde Paper+Design im Jahr 1999 von den Unter­nehmer­familien Oertel und Nöthen. Im Jahre 2005 leitete Henry Oertel die Unternehmensnachfolge auf der Gesellschafterseite mit einem mehrheitlichen Verkauf an die NORD Holding ein. Beide Gründer­familien blieben jedoch bis 2008 weiterhin mit einer Minderheit beteiligt und sorgten so für die nötige Kontinuität im Unternehmens­übergang. 
„Wir sind insbesondere Henry Oertel dankbar, dass er dem Unter­nehmen auch heute noch mit Rat und Tat zur Seite steht“, erklärte hierzu NORD Holding-Geschäftsführer Thomas Bagusch. „So kann das Know-how in einem stabilen Prozess an die nächste Generation weitergegeben werden“

Für die Hannover Finanz als Käufer habe man sich auch entschieden, weil der neue Eigenkapitalpartner das im 2. Quartal 2010 initiierte Investitionsprogramm am Standort Wolkenstein mit einem Rahmen von € 8 Mio. weiter begleiten und Paper+Design so in eine erfolg­reiche zweite Entwicklungsdekade führen wolle. 
Die NORD Holding zählt mit ihrer über 40jährigen Geschichte zu den führenden Eigenkapitalinvestoren für den gehobenen Mittelstand. Der Schwerpunkt liegt in der Strukturierung und Finanzierung von Unternehmensnachfolgemodellen sowie der Ausgliederung mittel­großer Einheiten aus Konzernen. „Wir sehen uns dabei jedoch nicht als reiner Investor, sondern wollen aktiv mithelfen, dass unsere Unter­nehmen besser für die Zukunft aufgestellt sind“, erläutert Geschäftsführer Bagusch die Unternehmenskonzeption.

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