17.05.2011

Matthias Kues zum Vorstandsvorsitzenden des BVK gewählt

Matthias Kues zum Vorstandsvorsitzenden des BVK gewählt

Der Bundesverband deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) hat einen neuen Vorsitzenden. Matthias Kues, Sprecher der Geschäfts­führung der NORD Holding Unternehmensbeteiligungsgesellschaft (Hannover) folgt dem bisherigen Vorstandsvorsitzenden, Dr. Peter Terhart (Regensburg). Kues wurde im Rahmen des 12. Deutschen Eigenkapitaltages in Berlin mit großer Mehrheit gewählt. Ihm zur Seite steht Herr Dr. Hanns Ostmeier, der als Präsident des BVK in seiner Funktion bestätigt wurde.

„Mit der Umsetzung der Brüsseler Richtlinie zu alternativen Invest­ments (AIFM) in nationales Recht steht die Private Equity-Branche in den nächsten Jahren vor einer großen Herausforderung. Ich freue mich darauf, diese Phase in meiner neuen Funktion wesentlich mitgestalten zu können“, erklärte Kues anlässlich seiner Wahl in Berlin.

Der Bundesverband begrüße diese Regulierung, da sie das Ziel verfolge, einen klaren Rechtsrahmen für Private Equity in Deutschland zu schaffen. Diese Regeln müssten jedoch transparent, zielgerichtet und angemessen sein, so Kues. In der Wirtschaft sei es wie im Fußball: Wenn niemand die Abseitsregel mehr verstehe, führe dies nicht zu Klarheit und Berechenbarkeit sondern zum exakten Gegenteil.

Für die Private Equity-Branche in Deutschland sieht der neue Vor­stands­vorsitzende in den nächsten Jahren gute bis sehr gute Perspektiven. Private Equity sei mittlerweile für viele mittelständische Unternehmen zu einem integralen Finanzierungsbestandteil geworden. Konkret verweist Kues auf die beabsichtigte Energiewende in Deutschland.

„Wenn sich die Energiekonzerne mit dieser Aufgabe schwer tun, werden mittelständische Unternehmen mit ihrer Inno­vations­kraft diese Funktion übernehmen. Die Beteiligungsbranche flankiert diesen Weg durch Eigenkapital und strategische Begleitung der Unter­nehmen.“

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